2016-04-07

[de] So klein ist Kanada

Kanada ist der zweitgrößte Flächenstaat der Welt. Doch nur wenige Teile des Landes sind dicht besiedelt. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung Kanadas lebt im so genannten Québec-Windsor-Korridor in den südlichen Teilen der beiden zentralkanadischen Provinzen:
Der Québec-Windsor-Korridor in Nordamerika

 Hier ein paar Statistiken zu diesem Kernkanada:
  • Bevölkerung:
    19,2 Millionen = 57% von Kanada (mehr als die Niederlande, weniger als Rumänien – mehr als Nordrhein-Westfalen – fast so viele wie der Staat New York)
  • Fläche:
    265.000 km² = 3% von Kanada (größer als Großbritannien, kleiner als Neuseeland – etwas größer als die Alten Bundesländer – fast so groß wie Oregon)
  • Bevölkerungsdichte:
    72 je km² = 20-mal so viel wie Kanada (fast so dicht wie Bosnien-Herzegowina – etwas dichter besiedelt als Mecklenburg-Vorpommern – wie Indiana)
  • Muttersprachen:
    49% Englisch, 32% Französisch, 22% andere Sprachen
  • Sitze im Unterhaus 2015:
    61% Liberale, 23% Konservative, 11% NDP, 5% BQ
  • Sitze im Unterhaus 2011:
    45% Konservative, 41% NDP, 11% Liberale, 2% BQ
  • Sitze im Unterhaus 2008:
    36% Konservative, 31% Liberale, 25% BQ, 7% NDP

Vorschlag für die kanadische Flagge aus den 1960er Jahren

Zwei Drittel der Bevölkerung Kernkanadas lebt in Südontario, ein Drittel in Südquébec. Beide Provinzen sind etwa gleich groß.

Südontario:
  • Bevölkerung:
    12,1 Millionen = 94% von Ontario (mehr als Belgien – fast so viele wie Bayern – etwas mehr als Ohio)
  • Fläche:
    128.800 km² = 12% von Ontario (so groß wie Griechenland – 36% von Deutschland – etwas größer als Staat Mississippi)
  • Bevölkerungsdichte:
    94 je km² = 7-mal so viel wie Ontario (wie in Spanien – zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt – zwischen Illinois und Kalifornien)
  • Muttersprachen:
    70% Englisch, 4% Französisch, 27% andere Sprachen
  • Verwaltungsgliederung:22 Counties 10 kreisfreie Städte und 8 Regionalgemeinden
  • Größte Städte:
    Toronto, Ottawa, Mississauga, Hamilton, Brampton

Flagge von Ontario
Südquébec:
  • Bevölkerung:
    7,1 Millionen = 90% von Québec (so viele wie Serbien – mehr als Hessen, weniger als Niedersachsen – mehr als der Staat Washington)
  • Fläche:
    136.200 km² = 9% von Québec (größer als Griechenland, kleiner als Nepal – 38% von Deutschland – fast so groß wie Arkansas)
  • Bevölkerungsdichte:
    52 je km² = 9-mal so viel wie Québec (wie Tansania und Eritrea – dünner besiedelt als Mecklenburg-Vorpommern – zwischen Kentucky und New Hampshire)
  • Muttersprachen:77% Französisch, 12% Englisch, 14% andere Sprachen
  • Verwaltungsgliederung:
    11 Verwaltungsregionen mit insgesamt 60 MRCs, 6 kreisfreien Städten und 4 Agglomerationen 
  • Größte Städte:
    Montréal, Québec, Laval, Gatineau, Longueuil

Flagge von Québec
Südontario ist ein fester Begriff. Südquébec definiere ich hier als Québec ohne die dünn besiedelten Verwaltungsregionen Bas-Saint-Laurent, Saguenay–Lac-Saint-Jean, Abitibi-Témiscamingue, Côte-Nord, Nord-du-Québec und Gaspésie–Îles-de-la-Madeleine und auch ohne die dünn besiedelte Agglomération de La Tuque in der Verwaltungsregion Mauricie.

Zum Vergleich mit Europa habe ich Kernkanada auf der Karte nach Osten verschoben:
Der Umriss des Québec-Windsor-Korridors in Europa

2015-03-03

[de] Herkunft der deutschen Bundesländer

Die heutigen deutschen Bundesländer sind unterschiedlich alt:

  • 1186 wird Bremen Reichsstadt.
  • 1365 entsteht das Kurfürstentum Sachsen, das im Lauf seiner Geschichte mehrmals seine Grenzen verändern wird.
  • 1460 entsteht eine Personalunion des Königreichs Dänemark mit Schleswig und Holstein. Schleswig gehört zum Dänischen Gesamtstaat, Holstein zum Heiligen Römischen Reich. Schleswig und Holstein sollen "auf ewig ungeteilt" bleiben.
  • 1485 wird das Kurfürstentum Sachsen geteilt. Aus dem Westen wurde später das Land Thüringen.
  • 1510 wird Hamburg freie Reichsstadt.
  • 1646 wird Bremen eine freie (reichsunmittelbare) Stadt.
  • 1806 erhöht Napoleon Bayern zum Königreich und schenkt im Tirol und Teile Frankens. Gleichzeitig wurde auch Sachsen zum Königreich.
  • 1815 verliert Bayern Tirol, gewann aber Unterfranken und die Rheinpfalz. Sachsen verliert Gebiete im Norden und Osten an Preußen.
  • 1827 kauft Bremen das Gebiet, auf dem wenig später die Stadt Bremerhaven entsteht.
  • 1867 entsteht nach dem Deutsch-Dänischen Krieg die preußische Provinz Schleswig-Holstein.
  • 1871 wird nach dem Deutsch-Französischen Krieg das Deutsche Reich gegründet, unter anderem mit den Bundesstaaten Bayern, Bremen, Hamburg und Sachsen.
  • 1918 werden nach dem Ersten Weltkrieg aus den Königreichen Bayern und Sachsen Freistaaten.
  • 1920 wird das Saargebiet (= äußerster Süden der preußischen Rheinprovinz + äußerster Westen der bayerischen Rheinpfalz) für 15 Jahre unter Verwaltung des Völkerbund gestellt. Nordschleswig tritt nach einer Volksabstimmung Dänemark bei. In der Weimarer Republik entsteht das Land Thüringen als Zusammenschluss mehrerer Kleinstaaten. Coburg entscheidet sich jedoch für einen Anschluss an Bayern.
  • 1934 wird aus den Freistaaten Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz das Land Mecklenburg.
  • 1935 tritt das Saarland nach einer Volksabstimmung dem Deutschen Reich bei.
  • 1937 wird Hamburg um Gemeinden aus dem Umland vergrößert, Lübeck und Umgebung kommen zu Schleswig-Holstein.
  • 1939 wird Bremerhaven dem preußisch-hannoverschen Wesermünde angegliedert.
  • 1945–1947 entstehen nach dem Zweiten Weltkrieg durch Auflösung Preußens und Zusammenschluss mit kleinen Ländern der Weimarer Republik neue Länder:
    • In der britischen Zone:
      • Hamburg
      • Niedersachsen (= Provinz Hannover + Länder Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe)
      • Nordrhein-Westfalen (= Provinz Westfalen + nördliche Rheinprovinz + Land Lippe)
      • Schleswig-Holstein
    • In der amerikanischen Zone
      • Bayern (= Bayern ohne Rheinpfalz und Lindau)
      • Bremen (= Bremen + die nun Bremerhaven genannte Stadt Wesermünde)
      • (Groß-)Hessen (= östliche Teile der Provinz Hessen-Nassau + rechtsrheinischer Teil des Volksstaats Hessen)
      • Württemberg-Baden (= Baden und Württemberg nördlich der A8) in der amerikanischen Zone
    • In der französischen Zone:
    • (Süd-)Baden (= südliche Hälfte der Republik Baden)
      • Rheinland-Pfalz (= südliche Rheinprovinz + bayerische Pfalz + linksrheinisches Hessen + westliches Hessen-Nassau)
      • Saarland (= Saarland + Teile der Restkreise Merzig-Wadern und St. Wendel-Baumholder)
      • Württemberg-Hohenzollern (= südliche Hälfte des Volksstaats Württemberg + preußische Exklave Hohenzollern + bayerisches Lindau)
    • In der sowjetischen Zone:
      • Brandenburg (= Provinz Brandenburg bis zur Oder-Neiße-Linie)
      • Mecklenburg(-Vorpommern) (= Land Mecklenburg + Provinz Pommern bis zur Oder-Neiße-Linie)
      • Sachsen (= Freistaat Sachsen + Provinz Niederschlesien bis zur Oder-Neiße-Linie) 
      • Sachsen-Anhalt (= Freistaat Anhalt + Provinz Sachsen)
      • Thüringen (= Land Thüringen + Regierungsbezirk Erfurt der Provinz Sachsen)
  • 1949 entsteht in der sowjetischen Zone die Deutsche Demokratische Republik, in den drei anderen Zonen die Bundesrepublik Deutschland (ohne das Saarland).
  • 1952 werden nach einer Volksabstimmung die Länder Württemberg-Baden, Baden und Württemberg-Hohenzollern zum Land Baden-Württemberg vereint.
  • 1952 werden die Länder der DDR abgeschafft und durch Bezirke ersetzt:
    • Brandenburg → Cottbus, Frankfurt, Potsdam
    • Mecklenburg → Neubrandenburg, Rostock, Schwerin
    • Sachsen → Dresden, Karl-Marx-Stadt, Leipzig
    • Sachsen-Anhalt → Halle, Magdeburg
    • Thüringen → Erfurt, Gera, Suhl
  • 1955 wird Lindau an Bayern zurückgegeben.
  • 1957 tritt das Saarland nach einer Volksabstimmung der Bundesrepublik bei. Die wirtschaftliche Eingliederung erfolgt zweieinhalb Jahre später.
  • 1990 entsteht der Stadtstaat Berlin nach der Wiedervereinigung der geteilten Stadt. Die Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden wieder gegründet, allerdings in gegenüber 1947 leicht veränderten Grenzen. Die wirtschaftliche Eingliederung erfolgte drei Monate früher.
Bei dem hier vorliegenden Artikel handelt es sich um eine Zusammenfassung. Die genauen Grenzen der Länder haben sich mehrmals geändert. Für detaillierte Informationen verweise ich auf Wikipedia. Die entsprechenden Artikel sind verlinkt.


Und seit wann gibt es die heutigen Landeshauptstädte?
  • Dresden wurde 1485 Hauptstadt des Kurfürstentums Sachsen, das 1806 zum Königreich, 1918 zum Freistaat wurde (außer 1952–1990).
  • Stuttgart war 1495–1945 Hauptstadt von Württemberg, 1946–1952 von Württemberg-Baden, seit 1952 von Baden-Württemberg.
  • München wurde 1506 Hauptstadt des wiedervereinigten Herzogtums Bayern.
  • Schwerin wurde 1701 Hauptstadt des Herzogtums Mecklenburg-Schwerin, 1934 des Landes Mecklenburg, 1947 von Mecklenburg-Vorpommern (außer 1952–1990).
  • Wiesbaden war 1806–1866 Hauptstadt des Herzogtums Nassau, seit 1945 des Landes (Groß-)Hessen.
  • Hannover wurde 1814 Hauptstadt des Königreichs Hannover, 1866 der preußischen Provinz Hannover, 1946 des Landes Niedersachsen.
  • Magdeburg war 1815–1945 Hauptstadt der preußischen Provinz Sachsen, seit 1945 Hauptstadt von Sachsen-Anhalt (außer 1952–1990).
  • Potsdam war 1815–1827, 1843–1918 Hauptstadt der preußischen Provinz Brandenburg, seit 1945 des Landes Brandenburg (außer 1952–1990).
  • Saarbrücken wurde 1920 Hauptstadt des Saargebiets, 1935 Hauptstadt des Saarlands.
  • Düsseldorf wurde 1946 Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen.
  • Kiel wurde 1946 Hauptstadt von Schleswig-Holstein.
  • Mainz wurde 1946 Hauptstadt von Rheinland-Pfalz.
  • Erfurt wurde 1950 Hauptstadt von Thüringen (außer 1952–1990)

2014-10-25

[de] Parteien im Bundestag

Parteianteile nach Bundesländern

Für die folgende Tabelle habe ich die Abgeordneten des deutschen Bundestags nach Ländern aufgeteilt. Für jedes Bundesland sieht man die Anteile der Parteien an der Gesamtheit der Abgeordneten des Bundeslands. Die Bundesländer sind übrigens nach Einwohnern sortiert.
Beispiele: Die meisten bayerischen Bundestagsabgeordneten sind von der CSU, die meisten niedersächsischen in der SPD.

Länderanteile nach Partei

Die zweite Tabelle ist nach Parteien sortiert. Sie zeigt die Anteile der Länder für die im Bundestag vertretenen Parteien.
Beispiele: Die meisten Bundestagsabgeordneten sind in Nordrhein-Westfalen. Niedersachsen hat mehr SPD-Abgeordnete als NRW.

[en] Parties in Canada's House of Commons

Party percentages by province

For the following table, I separated the MPs in the Canadian House of Commons by provinces. For each province, you can see the percentages of the parties among the total of the province's MPs.
Almost all MPs from Alberta and Saskatchewan are Conservatives. In Québec, the Conservatives are a minority—the majority of Québec MPs are NDP members.

Province percentages by party

The second table is ordered by party. It shows the percentages of the provinces for each of the three major parties.
Ontario and Québec have the highest number of MPs in the House. Almost half of the Conservative caucus represent Ontario. More than half of the NDP caucus were elected in Québec.

[fr] Partis dans la chambre des communes du Canada

Pourcentages des partis par province

Pour le tableau suivant, j'ai séparé les députés de la Chambre des communes du Canada par provinces. Pour chaque province, on y voit les pourcentages des partis politiques parmi le total des députés de la province.
Presque tous les députés de l'Alberta et du Saskatchewan sont des conservateurs. Au Québec, les conservateurs ne sont qu'une minorité – c'est les néodémocrates qui ont la majorité des députés québécois.

Pourcentages des provinces par parti

Le second tableau est trié par parti. C'est les pourcentages des provinces pour chacun des trois grands partis.
L'Ontario et le Québec ont le plus de députés dans la Chambre. Presque la moitié des députés conservateurs représentent l'Ontario. Plus de la moitié des députés néodémocrates ont été élu au Québec.

2014-07-05

[fr] Langues sur l'île de Montréal


Après les langues du Canada, maintenant quelque chose de local : les langues parlées sur l'île de Montréal, au Québec.
Langues principales : français (bleu) et anglais (rouge)
La première carte ne surprend pas : La plupart des habitants de l'ouest de l'île, de Westmount etc. parlent anglais. La partie centrale et orientale de l'île, ainsi que l'île Bizard, sont francophones. Cependant, la carte ne montre ni le caractère multilingue de CDN-NDG ni la quasi-absence d'anglophones à Montréal-Nord.

3e langues par ville / arrondissement
La deuxième carte montre les langues non-officielles les plus parlées. Ici, l'arabe et l'espagnol dominent, avec des poches d'autres langues :
Chinois à Dorval et Pointe-Claire, allemand à Baie-d'Urfé et Senneville, russe à Côte-Saint-Luc, créole à Montréal-Nord, cambodgien à Montréal-Est, hébreu et yiddish à Hampstead et Outremont, respectivement. Des minorités considérable d'Italiens sont encore à Kirkland et Sainte-Anne-de-Bellevue, Montréal-Ouest, LaSalle, ainsi qu'à l'extrême est de l'île.

Et d'où viennent les immigrants? La 3e carte montre le pays de naissance le plus fréquent parmi les immigrants d'une ville ou d'un arrondissement :

Principaux pays d'origine des immigrants

[en] Languages on the Island of Montreal

After the languages of Canada now something local: the languages spoken on the Island of Montreal, Quebec.
Main languages: French (blue) and English (red)
The first map is not surprising: Most people in West Island, Westmount etc. speak English, whereas the central and eastern parts of the island as well as Île Bizard are francophone. The map shows neither the multilingual character of CDN-NDG nor the low number of anglophones in Montréal-Nord, however.

3rd languages by town / borough
The second map shows which non-official language has the most speakers. Arabic and Spanish dominate here, with pockets of other languages:
Chinese in Dorval and Pointe-Claire, German in Baie-d'Urfé and Senneville, Russian in Côte-Saint-Luc, Creole in Montréal-Nord, Cambodian in Montréal-Est, Hebrew and Yiddish in Hampstead and Outremont, respectively. Considerable Italian minorities remain in Kirkland and Sainte-Anne-de-Bellevue, Montreal West, LaSalle, and the far east of the island.

And where do the immigrants come from? The 3rd map shows the most frequent birth countries (other than Canada) by town and borough:

Main country of origin of immigrants

[en] Languages of Canada

Inspired by this set of maps, I compiled maps showing the most common languages in Canada (by province / territory):
Main language
In Québec, most people speak French. In Nunavut, Inuktitut is the most common language. In the rest of Canada, it's English.

Main language other than English or French
Putting aside the two official languages, the most common language is Chinese in the west, Italian in Ontario, Arabic in Québec and Nova Scotia, Dutch in PEI, German in Manitoba, Saskatchewan and Yukon, aboriginal languages in the north (except Yukon).

Main non-official European language

The most common European language other than English or French is German. In Québec and Newfoundland and Labrador, it's Spanish. In Ontario, Italian dominates, and in PEI Dutch.


Main Asian / African language
Among the languages from Asia and Africa, Arabic is the most widely spoken in Québec and Nova Scotia. In the north (except Yukon) and Manitoba, it's Tagalog from the Philippines. The rest of Canada speaks Chinese (mostly Cantonese and Mandarin).

Main aboriginal language
Among the aboriginal languages, the Dené or Athabascan family dominates in the west and north-west, Inuktitut in Nunavut, Ojibwe (an Algonquian language) in Ontario, Mi'kmaq in the Maritimes, Cree languages in other provinces.

[fr] Langues du Canada

Inspiré par cette collection de cartes, voici des cartes qui montrent les langues les plus parlées au Canada (par province / territoire) :
Langue principale
La majorité des Québécois parlent français. Au Nunavut, l'inuktitut est la langue la plus parlée. Dans le reste du Canada, c'est l'anglais.

Langue principale autre que l'anglais et le français
Si on ignore les deux langues officielles, la langue la plus parlée est le chinois à l'ouest, l'italien en Ontario, l'arabe au Québec et en Nouvelle-Écosse, le néerlandais sur l'Île-du-Prince-Édouard, l'allemand en Manitoba, Saskatchewan et Yukon, des langues indigènes dans le nord (sauf Yukon).

Principale langue non-officielle d'origin européenne
La langue européenne la plus parlée (sauf l'anglais et le français) est l'allemand. Au Québec et Terre-Neuve-et-Labrador, c'est l'espagnol. En Ontario, c'est l'italien qui domine et sur l'Île-du-Prince-Édouard le néerlandais.

Principale langue d'origine asiatique ou africaine
Parmis les langues de l'Asie et de l'Afrique, l'arabe est la plus parlée au Québec et en Nouvelle-Écosse. Dans le nord (sauf Yukon) et le Manitoba, c'est le tagalog ou philippin. Et dans le reste du Canada, on parle chinois (surtout cantonais et mandarin).

Langue indigène la plus parlée
Parmi les langues indigènes, c'est la famille dené ou athapascane qui domine dans l'ouest et le nord-ouest, l'inuktitut au Nunavut, l'ojibwe (une langue algonquienne) en Ontario, le micmaque dans les provinces maritimes, les langues cries dans les autres provinces.